Neuer Doku-Podcast will ungewohnte Perspektiven auf die Gesellschaft vermitteln

In »Deep Doku« präsentiert Journalist Johannes Nichelmann Geschichten über Menschen aus Berlin und der Welt, die unerwartete Wege gehen, Krisen überwinden und Außergewöhnliches erleben. Das dokumentarische Format von rbbKultur eröffnet ungewohnte Perspektiven auf unsere Gesellschaft.

Im Tiergarten wird im August 2019 Selimchan Changoschwili, Georgier tschetschenischen Ursprungs, erschossen. Der mutmaßliche Mörder gehört einer Elitetruppe des russischen Geheimdienstes an. Zwar wird er gefasst und verurteilt. Damit ist die Sache aber längst nicht abgeschlossen.

Mit 14 Jahren wurde die Koreanerin Kim Bok Dong vom japanischen Militär verschleppt. Sie musste den Soldaten während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsprostituierte dienen. Sie war eine von über 50 000 Frauen, denen das gleiche Schicksal widerfuhr. Die »Friedensstatue« in Berlin-Mitte soll daran erinnern. Doch die japanische Regierung hadert mit ihrer Vergangenheit und fordert, die Statue wieder zu entfernen. Die Berliner Bevölkerung setzt sich für den Erhalt ein – mit Erfolg. Das Bronzemädchen darf bleiben. Bis September 2022. Aber was wird danach passieren?

Niklas hat nach sehr langer Suche endlich ein passendes WG-Zimmer im Wedding gefunden. Doch ein großer Investor kauft das Mietshaus und es ist nicht klar, ob er sich die Wohnung bald noch leisten kann. Unfreiwillig wird er zum Aktivisten und wehrt sich. Wird er das Haus retten können?

Persönliche Schicksale und gesellschaftliche Fragen

»Deep Doku« widmet sich besonderen Schicksalen. Authentisch und akustisch aufwendig erzählt von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren, die mit ihren Fragen und Recherchen unsere Sicht auf die Gesellschaft verändern wollen.

Die Podcast-Serie ist mit drei Folgen in der ARD Audiothek zu finden – und überall dort, wo es darüber hinaus Podcasts gibt. Jeden Mittwoch erscheint eine neue Folge.

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