Wichtige Fragen zum Katastrophen-Schutz

Drei PCs sind miteinander digital weltweit miteinander vernetzt

1. Wie werden die Menschen über Katastrophen informiert?

Das Land Berlin informiert Sie.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Zum Beispiel:
  • Infos von Feuerwehr, Polizei und Hilfs-Organisationen
  • Infos über das Radio
  • Infos über das Internet
  • Infos über Cell Broadcast
    • Das spricht man so: Zell Broot-kast.
      Das ist ein englisches Wort.
      Es bedeutet: Mobilfunk Nachricht.
    • Bei Cell Broadcast bekommen Sie
      eine Nachricht auf Ihr Handy.
Manchmal werden Sie informiert durch:
  • Anzeige-Tafeln in der Stadt
  • Laut-Sprecher
  • Sirenen.
Eine Sirene

Eine Sirene ist ein großer Laut-Sprecher.
Die Sirene ist viel lauter als ein Laut-Sprecher.
Sie kann draußen noch weit weg gehört werden.

Gibt es eine sehr große Gefahr?
Dann ertönt die Sirene 1 Minute lang.
Der Ton geht rauf und runter.

Das hört sich so an:

Das bedeutet Gefahr.
Suchen Sie Schutz!
Gehen Sie zum Beispiel in ein Haus
oder in einen Keller.

Eine Person hört Radio und informiert sich

Versuchen Sie weitere Infos zu bekommen.

Zum Beispiel:
  • nutzen Sie das Internet
  • schalten Sie ein Radio an
  • fragen Sie Nachbarn
  • fragen Sie Polizisten und Feuerwehr-Leute.

Ist die Gefahr vorbei?
Dann ertönt die Sirene 1 Minute lang.
Der Ton bleibt gleich.
Das hört sich so an:
Hier klicken: Sirenen-Signal Entwarnung

Sie können dann wieder aus Ihrem Versteck kommen.

Eine Frau steht vor einer Tür und klingelt

2. Es gibt einen Strom-Ausfall. Wo bekommt man Infos und Hilfe?

Bei einem Strom-Ausfall ist es schwieriger
mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen.

Sie können aber zum Beispiel:
  • zu Ihren Nachbarn gehen
  • mit Menschen auf der Straße sprechen
Eine Person sitzt am PC und informiert sich

Es ist auch schwieriger Medien zu nutzen.
Denn es gibt keinen Strom.

Das bedeutet zum Beispiel:
  • kein Fernsehen
  • kein Internet
  • kein WhatsApp
    • Das spricht man: Wotts-Epp.

Sie bekommen also keine Nachrichten mehr
und Sie können keine Nachrichten senden.

Logo Katastrophenschutz-Leuchttürme Berlin

Dafür werden Katastrophen-Schutz-Leucht-Türme organisiert.
Man sagt dazu auch kurz: Kat-Leucht-Türme.
Die Kat-Leucht-Türme werden auch Notfall-Treffpunkte genannt.
Die Kat-Leucht-Türme sollen Ihnen helfen.
In den Kat-Leucht-Türmen bekommen Sie Infos über das,
was aktuell passiert.
Sie haben Internet.
Sie bekommen Hilfe.

Wo stehen die Kat-Leucht-Türme?
Klicken Sie hier: Standorte der Kat-Leucht-Türme.
Wichtig: Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

3. Gibt es für alle Bürger Schutz-Räume bei Gefahr?

Nein.
Aber es wird darüber nachgedacht.

Ein Vorrat an Knäckebrot

4. Wie werden die Bürger mit Essen versorgt?

Jede Person sollte selbst Essen lagern.
Damit Sie sich im Notfall selbst versorgen können.
Das nennt man auch: Notfall-Vorsorge.

Wollen Sie wissen,
was Sie alles für den Notfall brauchen?
Es gibt eine Liste mit Tipps.
Klicken Sie hier: Liste über Tipps zur Notfall-Versorgung.
Achtung: die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Eine Schachtel mit Tabletten sowie andere Medikamente

5. Wird es immer noch genug Medikamente geben?

Ja.
Apotheken lagern Medikamente.
Auch für Notfälle,
wie Katastrophen.
Das nennt man auch: Notfall-Depot.
Man spricht das so: Notfall-de-po.
Damit gibt es noch eine Weile Medikamente.

Ein Glas und eine Flasche gefüllt mit Wasser

6. Wird es weiter Wasser zum Trinken geben?

Ja.
Darum kümmern sich die Berliner Wasser-Betriebe.

Es gibt eine Not-Versorgung.
Das bedeutet:
Es gibt im Notfall Trink-Wasser-Beutel.

Es gibt auch Brunnen.
Sie sind in der ganzen Stadt verteilt.
Diese Brunnen sind Not-Brunnen.
Sie werden nur bei Katastrophen benutzt.
Aus den Not-Brunnen kann man Wasser pumpen.
Sie können das Wasser trinken.
Wir empfehlen:
Kochen Sie das Wasser vorher ab.
Ab-kochen bedeutet:
Sie erhitzen das Wasser.