Der Siemenssteg führt als Fußgängerbrücke vom Lüdtgeweg über die Spree zur Straße am Spreebord.
Er wurde 1899/1900 im Zusammenhang mit dem Bau des Kraftwerks Charlottenburg als Metallkonstruktion mit Sandsteinrahmungen errichtet und am 1. August 1900 gemeinsam mit dem Kraftwerk eröffnet.
Er diente als Verbindung vom Industriestandort zum alten Lützow. 1902 erhielt der Steg seinen Namen.
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Steg 1960 erneuert. Er ist 77 Meter lang und 3,5 Meter breit.