Am 10. Mai 2026 hieß es für 25 junge FÖJ-Teilnehmende: Auf nach Brüssel! Die erfolgreiche Seminarreise unter dem Titel „Europa erleben“ hat in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattgefunden. Am Sonntag fanden sich die Teilnehmenden am frühen Morgen auf dem Berliner Hauptbahnhof ein, um ihre dreitägige Exkursion zu starten. Ziel dieser Reise ist es, den Freiwilligen die Europäische Union und deren Bedeutung für die nationale Politik der einzelnen Mitgliedsstaaten sowie für jede Europäerin und jeden Europäer zu vermitteln. Auch der Frage, woher ein Teil der Fördergelder zur Finanzierung des FÖJ kommen, wurde nachgegangen: So wird das FÖJ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+) mitfinanziert. Die Reise wurde von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr Klimaschutz und Umwelt organisiert, finanziert und begleitet. Von den drei Berliner FÖJ-Trägern JAO gGmbH, Stiftung Naturschutz Berlin und Vereinigung Junger Freiwilliger e.V. war jeweils eine Pädagogin mit dabei.
Die Freiwilligen erwarteten drei sehr intensive Tage, die gefüllt waren mit einer Stadtführung gleich am Ankunftstag, einem Besuch im EU-Parlament, verbunden mit einem Gespräch mit der Berliner EU-Abgeordneten Hildegard Bentele, Einblicken in die Aufgaben und Struktur der EU-Kommission und die Arbeit einer Lobbyorganisation wie dem NABU. Die Gruppe konnte in diesem Jahr nicht im Büro des Landes Berlin bei der EU willkommen geheißen werden, da in dieser Zeit der Besprechungsraum nicht zur Verfügung stand, aber die Vertretung des Landes Brandenburg hat die FÖJlerinnen und FÖJler an zwei Tagen sehr freundlich aufgenommen. Hier konnten auch die Beiträge zu verschiedenen Themen rund um das Thema EU von den Freiwilligen vorgetragen und anschließend diskutiert werden. Die Themen haben sie vorher eigenständig recherchiert und vorbereitet. Einen Eindruck in die Arbeit der Berliner Landesvertretung bekamen die Freiwilligen von dem Spiegelreferenten des Landes Berlin, Moritz Theloe.
Bei allen Programmpunkten fand ein reger Austausch statt – es wurden viele Fragen gestellt und angeregt diskutiert.
Die jungen Teilnehmenden tragen die gewonnenen Erkenntnisse nun in die Seminare und können sie an die anderen FÖJ-Freiwilligen weitergeben.