Podiumsdiskussion und Symposion: „Geschichtsraum Olympiapark Berlin: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“
Symposium: Vom „Reichssportfeld“ zum Olympiapark: Baugeschichte und Kulturerbe. Im Bild: Prof. Dr. Gabriele Dolff-Bonekämper (Technische Universität Berlin) zum Thema „Übergrößen“ – Fern- und Nahwirkung der Skulpturen auf dem Gelände des Olympiastadions.
Bild: Phil Hollister
Pressemitteilung vom 01.10.2026
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin veranstalteten am Dienstag, 29. September und Mittwoch, 30. September 2026, im Olympiapark Berlin das zweitägige Symposium „Geschichtsraum Olympiapark Berlin: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“.
Der Olympiapark Berlin, das ehemalige „Reichssportfeld“, ist ein herausragendes Bau- und Flächendenkmal, dessen historische Bedeutung weit über die Sportgeschichte hinausreicht. Zugleich ist das Gelände heute eine vielfach genutzte Sport- und Freizeitstätte sowie ein Ort von touristischer, bildungspolitischer und administrativer Bedeutung.
Die Veranstaltung befasste sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Olympiaparks. Im Mittelpunkt standen die historische und ideologische Einordnung des ehemaligen „Reichssportfeldes“, der Umgang mit dem baulichen Erbe des Nationalsozialismus sowie Fragen zur heutigen Nutzung und zukünftigen Entwicklung des Areals als Geschichts- und Bildungsort.
Den Auftakt bildete am Dienstag, 29. September 2026, eine Abendveranstaltung mit Einführungsvortrag und anschließender Podiumsdiskussion. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz und Dr. Marcus Funck vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Anschließend diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Sport, Erinnerungskultur und Politik über den Umgang mit dem historischen Erbe und die zukünftige Entwicklung des Olympiaparks.
Am Mittwoch, 30. September 2026, folgte ein ganztägiges wissenschaftliches Symposion. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie weitere Expertinnen und Experten befassten sich in Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen mit der Geschichte des Olympiaparks, seinem kulturellen Erbe sowie mit unterschiedlichen Perspektiven auf die gegenwärtige und zukünftige Nutzung des Geländes. Die Veranstaltung fand in einem geschlossenen Rahmen statt und richtete sich an geladene Gäste.
Im Nachgang der Veranstaltung wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Ergebnisse sowie die vielfältigen Vorschläge und Anregungen auswerten. Auf dieser Grundlage sollen erste konkrete Schritte zur weiteren Öffnung des Geländes sowie zum Umgang mit der Geschichte des Olympiaparks entwickelt werden.
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Räsch
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