Bereits seit drei Wochen ist die eigentliche Entschlammung abgeschlossen. Etwa drei Viertel des Schlamms im Südwestbecken konnten entfernt werden. Es wurden knapp 3.600 t Schlamm-Wasser-Gemisch aus dem Waldsee gefördert, die vor Ort durchgesiebt wurden. Die entnommenen Sedimente – 265 t trockener Schlamm – wurden abtransportiert. In weiten Teilen des Sees wurde nun wieder der natürliche Gewässergrund in 1,8 bis 2,3 m Tiefe erreicht. Die Baustelleneinrichtungsfläche wird zurückgebaut.
Als i-Tüpfelchen wird in den kommenden Tagen eine Initialpflanzung aus Schilf, Rohrkolben, Kalmus und Seerosen ausgebracht. Diese Pflanzen wirken als natürliche Kläranlage und sollen die Wasserqualität nachhaltig verbessern.
Umweltstadtrat Urban Aykal: „Ich freue mich sehr, dass es uns in Zusammenarbeit mit dem Waldseeverein gelungen ist, die schon lange geforderte Entschlammung des Waldsees umzusetzen. Mein Dank gilt auch der Senatsumweltverwaltung für die Aufnahme des Projektes in das Programm BENE 2 und die damit verbundene Finanzierung.“
Im Herbst wird ergänzend die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für weitere qualitätsfördernde Schritte ausgeschrieben.
Der Erdmann-Graeser-Weg ist ab Montag, den 27.07.2026 wieder für alle Bürgerinnen und Bürger nutzbar.
Das Vorhaben „Zukunft des Waldsees“ (Projektlaufzeit: 06/2024 bis 08/2026) wurde und wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 2007-B5-G).