Neue Integrierte Sekundarschule am Ostpreußendamm: Übergangslösung sichert Schulplätze

Pressemitteilung vom 15.07.2026

Die Entscheidung, zum Schuljahr 2026/2027 zwei 7. Klassen vorübergehend am Standort des Oberstufenzentrums (OSZ) Louise Schroeder einzurichten, hat bei vielen Eltern Fragen und Sorgen ausgelöst. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf nimmt diese Rückmeldungen ernst und möchte die Hintergründe transparent erläutern.

Entgegen der teilweise entstandenen öffentlichen Wahrnehmung werden keine bestehenden Klassen der Max-von-Laue-Schule ausgelagert. Vielmehr beginnt bereits zum kommenden Schuljahr der Aufbau einer neuen Integrierten Sekundarschule am Ostpreußendamm, deren Neubau derzeit vorbereitet wird.
Die Übergangslösung ist zeitlich befristet bis zur Fertigstellung des Neubaus (voraussichtlich 2028) und wurde in ähnlicher Form bereits in anderen Berliner Bezirken umgesetzt, um dringend benötigte Schulplätze frühzeitig bereitzustellen.

Die beiden neuen 7. Klassen werden organisatorisch der Max-von-Laue-Schule zugeordnet und bis zur Fertigstellung des Neubaus vorübergehend am OSZ Louise Schroeder unterrichtet. Anschließend wechseln sie gemeinsam als erster Jahrgang an ihren neuen Schulstandort.

Steglitz-Zehlendorf benötigt seit Jahren zusätzliche Plätze an Integrierten Sekundarschulen. Gemeinsam mit der regionalen Schulaufsicht und den beteiligten Schulleitungen wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Die jetzt gewählte Lösung stellte sich als die tragfähigste Möglichkeit heraus, allen Schülerinnen und Schülern rechtzeitig einen Schulplatz anzubieten.
Das OSZ Louise Schroeder verfügt über eine vollständig ausgestattete schulische Infrastruktur mit Klassen- und Fachräumen, Sportflächen sowie allen für den Unterricht erforderlichen Einrichtungen. Der Unterricht findet damit in einem regulären Schulgebäude statt.

Ralph Buß, Leiter Louise-Schroeder-Schule (OSZ):

„Unsere Schule bietet alle Voraussetzungen für einen guten Schulalltag. Wir verfügen über gut ausgestattete Klassen- und Fächräume, Sportanlagen sowie eine Mensa, in der selbst gekocht wird. Wir bieten den 7. Klassen damit sehr gute Voraussetzungen zum Lernen. In unserer Schule herrscht ein respektvoller Umgang. In diesem Umfeld werden sich auch jüngere Schülerinnen und Schüler sicher fühlen. Wir werden gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Max-von-Laue-Schule alles dafür tun, dass die beiden 7. Klassen sich vom ersten Tag an willkommen und gut aufgehoben fühlen.“

Bildungsstadträtin Malgorzata Sijbrandij erklärt:

„Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Entscheidung bei vielen Eltern Fragen und Sorgen auslöst. Der Wechsel auf die weiterführende Schule ist ein bedeutender Schritt für Kinder und ihre Familien. Deshalb ist es uns wichtig, offen über die Hintergründe zu informieren.

Unser Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start zu ermöglichen und gleichzeitig die dringend benötigten zusätzlichen Schulplätze im Bezirk zu schaffen.Viele Eltern wünschen sich bereits heute Antworten auf Fragen zur Unterrichtsorganisation. Dieses Bedürfnis ist nachvollziehbar. Da wir uns noch im Aufbau befinden, werden die pädagogischen und organisatorischen Details aktuell gemeinsam mit der Schulleitung, der Schulaufsicht und der Senatsverwaltung abgestimmt. Die Eltern erhalten diese Informationen rechtzeitig vor Schuljahresbeginn. Mir ist wichtig, dass die Kinder in einem sicheren, gut organisierten und pädagogisch verlässlichen Umfeld lernen können. Dafür setze ich mich weiterhin mit allen Beteiligten ein”, so Sijbrandij weiter.