Betrug mit gefälschten Schreiben der Polizei Berlin

Polizeimeldung vom 08.11.2023

berlinweit

Nr. 2075
Betrügerische Angebote zur Geldanlage über Handelsplattformen im Internet, das sogenannte “Cybertrading”, sind derzeit sehr verbreitet und führen zu einem vermehrten Anzeigenaufkommen.
In Berlin werden die Anzeigenerstattenden vom zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes regelmäßig mit der Übersendung eines Fragebogens kontaktiert und um ergänzende Angaben gebeten.
Nunmehr konnte die Polizei feststellen, dass sich die Tatverdächtigen zu den Betrugstaten den polizeilichen Fragebogen aneigneten und den Text änderten, um die bereits geschädigten Opfer zu weiteren Zahlungen zu drängen. Dabei geben sie sich als Mitarbeitende des Landeskriminalamtes aus und suggerieren in dem Anschreiben, dass eine gegen das Opfer erstattete Anzeige und der angeblich von diesem verursachte finanzielle Schaden durch Zahlung eines Geldbetrages abgewendet werden können. In dem Vordruck wird auch der Internet-Link zum Präventionsbeitrag “Cybertrading” der Polizei Berlin verwendet, um das Schreiben authentischer erscheinen zu lassen.
Für die Rückantworten ändern die Kriminellen jedoch die ursprüngliche E-Mailadresse des Landeskriminalamtes in eine eigene Erreichbarkeit.

Die Polizei Berlin warnt in diesem Zusammenhang vor diesen gefälschten Schreiben und rät dringend, vor dem Versand insbesondere die E-Mailanschrift zu überprüfen! Diese muss die Endung @polizei.berlin.de aufweisen.