Öffentlicher Film- und Diskussionsabend „Kein Land für Niemand“

Pressemitteilung vom 06.05.2026

am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 19 Uhr
Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

Im Rahmen der Europawochen laden die Bezirksämter Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln dazu ein, mit dem Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ (2025, FSK 12) die Folgen der europäischen Zuwanderungspolitik sowie die Rolle Deutschlands zu beleuchten.

Die Idee für diesen Dokumentarfilm entstand 2022. Die Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann wollten den erstarkenden rechtsextremen Tendenzen in Politik und Gesellschaft aktiv etwas entgegensetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen – darunter eine Mittelmeerrettungsmission sowie die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Migration – führten sie zu dem Entschluss, einen Film zu schaffen, der aufrüttelt, dokumentiert und zum Handeln motiviert.

Was als Filmidee begann, entwickelte sich schnell zu einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt: Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk schlossen sich an, um das unabhängige Filmprojekt aktiv zu unterstützen. Gemeinsam vereinen sie ihre Kräfte, um mit diesem Film ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen gegen Abschottung, Gleichgültigkeit und rassistische Narrative zu setzen. Kein Land für Niemand ist damit nicht nur ein Dokumentarfilm, sondern auch ein Ausdruck solidarischer Bündnispolitik – ein kulturelles Gegengewicht zur politischen Kälte der Gegenwart.

Nach dem Film: Diskussion dem Filmemacher Max Ahrens.

Der Eintritt ist frei.
Eine Ticketreservierung ist hier erforderlich.