Beispielhaft: Zwei nachhaltige Projekte in der Jahresausstellung der Architektenkammer Berlin

Vernissage mit viel Publikum

Dichtes Gedränge herrschte bei der Vernissage

Wie jedes Jahr herrschte am 15. März zur Vernissage von „da! Architektur in und aus Berlin“ dichtes Gedränge im Einrichtungshaus „Living Berlin“. Bereits zum 25. Mal werden bis zum 13. April 2024 hervorragende Beispiele aus allen Bereichen der Architektur und Stadtplanung präsentiert. In diesem Jahr wurden 157 Projektmappen bei der international besetzten Jury eingereicht. Davon sind 60 in der Ausstellung als „Best Practice“ zu sehen und werden im dazu veröffentlichten Katalog ausführlich beschrieben. Die Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt und die Präsidentin der Architektenkammer Theresa Keilhacker würdigten in ihren Ansprachen die Kreativität der anwesenden Kolleginnen und Kollegen sowie deren Beitrag zu Klima-Resilienz und Nachhaltigkeit.

Ausstellungstafeln zum Schulhof der Lauterbachschulen

Schönherr: Schulhof-Gestaltung fürs Märkische Viertel

Zwei Vorhaben, die über das Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung gefördert wurden, sind auch an der Kantstraße zu sehen. Beide befassten sich mit der nachhaltigen Verbesserung von Freiräumen. So konnte das Büro Schönherr Landschaftsarchitekten mit seiner Gestaltung des Hofes der Lauterbachschulen im Märkischen Viertel die Jury überzeugen. Hier wurde sehr behutsam mit dem Vorhandenen umgegangen: Alte Spielgeräte wurden in die neue Schulhofgestaltung integriert, der Baumbestand gesichert und eine Böschung ins neue Spiel-Erlebnis einbezogen. Entstanden ist ein vielfältiger Freiraum, der gleichermaßen fürs Spielen, Sport treiben und für das Lernen im Freien geeignet ist.

Regine Lechner und ihr Team vor der Tafel „Grün ohne Grenzen“, rechts: der ehem. Leiter des Grünflächenamtes, Just Reinhold

Regine Lechner und ihr Team vor der Tafel „Grün ohne Grenzen“, rechts: der ehem. Bauleiter des Grünzuges, Just Reinhold

Spielen, Sport treiben und Entspannen – das ist auch möglich in dem zweiten von der Jury ausgewählten Freiraum-Projekt. Auch die Grünverbindung Popitzweg–Halemweg in Charlottenburg-Nord wurde mit Geldern aus der Nachhaltigen Erneuerung gefördert und bietet auf knapp 450 Metern Länge Anregungen für alle Altersgruppen. Das Büro Lechner Landschaftsarchitekten hat die Wünsche der Bevölkerung nach Spiel- und Sportangeboten, Aufenthaltsflächen und Sitzgelegenheiten sowie barrierefreien Wegen überzeugend umgesetzt und konnte nun mit Stolz bei der Vernissage die beiden Tafeln zu „Grün ohne Grenzen“ präsentieren.

Die Ausstellung ist Mo–Sa von 10–19 Uhr in der Kantstraße 17 zu sehen.

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