Mitte-Blog - November 2023

Kadir Sahin, Imam Faiz Ahmed, Dr. Almut Neumann, Musa Gönül, Stefanie Remlinger, Iman Andrea Reimann, Said Jurnal (v.l.)

Eröffnung muslimischer und alevitischer Grabfelder auf dem Friedhof Seestraße

10. November 2023

Heute wurden auf dem bezirkseigenen Friedhof Seestraße im Wedding islamische und alevitische Grabfelder eröffnet. Am Prozess der Umwidmung und Umgestaltung des ehemaligen Urnenfriedhofs für islamische und alevitische Erdbestattungen waren neben dem Bezirksamt Mitte verschiedene muslimische und alevitische Gemeinden, Initiativen und viele weitere Akteur*innen beteiligt. Teilweise unterschiedliche Vorstellungen mussten miteinander vereint und im Austausch mit den Gemeinden die Besonderheiten der jeweiligen Bestattungsrituale implementiert werden. Ein Gebetstisch wurde angefertigt und installiert.

„Dank der Umwidmung ist es ab sofort möglich seine geliebten Menschen ganz nah bei sich zu bestatten und sie zu besuchen, wann immer man möchte. Es ist ein Ort des Austauschs. Wir leben zusammen und trauern zusammen. Denn Berlin ist für uns alle Heimat geworden“, sagte Kadir Sahin, Vorstandsmitglied der alevitischen Gemeinde zu Berlin.

„Ich freue mich sehr, dass wir nach einem intensiven und konstruktiven Prozess jetzt ein islamisches sowie auch ein alevitisches Grabfeld auf dem Friedhof Seestraße eröffnen können. Es ist ein überfälliger, erster Schritt zur Deckung der großen Nachfrage an wohnortnahen Bestattungen und damit auch ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und Durchsetzung der Rechte der Einwohner*innen islamischen und alevitischen Glaubens in Mitte und Berlin“, sagte Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger.

„In der Nähe des Wohnortes bestattet zu werden, darf keine Frage des Glaubens sein. Deshalb ist es so bedeutsam, dass wir mit der Einrichtung der neuen Grabfelder auch für die Menschen islamischen und alevitischen Glaubens Orte für die ewige Ruhe und für ihre Hinterbliebenen Orte des Gedenkens und der inneren Einkehr schaffen“, so Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann.

  • Eröffnung muslimischer und alevitischer Grabfelder auf dem Friedhof Seestraße
  • Eröffnung muslimischer und alevitischer Grabfelder auf dem Friedhof Seestraße
  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger bei der Eröffnung muslimischer und alevitischer Grabfelder auf dem Friedhof Seestraße
  • Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann bei der Eröffnung muslimischer und alevitischer Grabfelder auf dem Friedhof Seestraße
  • Iman Andrea Reimann, Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrums e.V.
  • Said Jurnal, Imam Ayasofya Moschee e.V.
  • Kadir Schahin, Alevitische Gemeinde zu Berlin e.V.
  • Musa Gönül, Alevitische Gemeinde zu Berlin e.V.
  • Kadir Sahin, Imam Faiz Ahmed, Dr. Almut Neumann, Musa Gönül, Stefanie Remlinger, Iman Andrea Reimann, Said Jurnal (v.l.)
Alle Teilnehmer*innen gemeinsam auf der Bühne.

Mitte gedenkt der Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938

Gemeinsames Gedenken im GRIPS-Theater

Nach den Veranstaltungen an den verschiedenen Gedenkorten, trafen sich die Schulklassen aus dem Lessing-Gymnasium, der Theodor Heuss Gemeinschaftsschule, dem Französischen Gymnasium und dem Gymnasium Tiergarten gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger zu einem gemeinsamen Finale im GRIPS Theater. In verbaler, musikalischer und darstellerischer Kunst drückte die Gemeinschaft ihre Haltung zu Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und Gewalt, damals wie heute, aus.

„Niemandes Lebensrecht, niemandes Existenzrecht darf in Frage gestellt werden, niemals, weder jetzt noch in Zukunft! Diese klare Botschaft soll am heutigen Tag von Mitte aus gesendet werden.“, betonte Stefanie Remlinger bei ihrer Ansprache. Und so waren auch die Stücke und Performances der Schulklassen bemerkenswert direkt und dazu aufwendig inszeniert.
Dr. Mario Offenberg, Geschäftsführer der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel), der wortstark vor Gleichgültigkeit als Sprungbrett in die Gefahr warnte, wurde mit lautem Applaus von der Bühne geleitet.

Wir danken für das gemeinsame Engagement und das starke Signal, das selten so wichtig war wie heute.

Bilder aus der gemeinsamen Veranstaltung im GRIPS-Theater

  • Der Eingang zum GRIPS-Theater.

    Der Eingang zum GRIPS-Theater.

  • Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger bei ihrer Rede im GRIPS-Theater.

    Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger bei ihrer Rede im GRIPS-Theater.

  • Schüler*innen bei der Aufführung ihres Stücks im GRIPS-Theater.

    Schüler*innen bei der Aufführung ihres Stücks im GRIPS-Theater.

  • Dr. Mario Offenberg, Geschäftsführer der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel), bei seiner Ansprache.

    Dr. Mario Offenberg, Geschäftsführer der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel), bei seiner Ansprache.

  • Eine musikalische Einlage zum Gedenken.

    Eine musikalische Einlage zum Gedenken.

  • Alle Teilnehmer*innen versammeln sich für den Abschluss auf der Bühne.
Stolperstein im Wedding - Gedenken zum 9. November

Stolpersteintour rund um den Leopoldplatz

Stolpersteine erinnern an die unzähligen Einzelschicksale verfolgter und ermordeter Menschen in der NS-Zeit. Sie erinnern an die Namen und Geschichten der Menschen und schaffen einen Gedenkort für Angehörige.

Rund um den Leopoldplatz fand am 09.11.2023 gemeinsam mit der AG Vielfalt, Mitarbeitenden des Bezirksamts und Bürger*innen eine Stolpersteintour statt. In Gedenken an die einzelnen Opfer wurden die Stolpersteine gereinigt und poliert. Es wurden Rosen niedergelegt und Kerzen angezündet.

Stolpersteine zählen zum größten europäischen Mahnmal und befinden sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen Teilen Europas. Allein in Berlin gibt es rund 9000 Stolpersteine.

Allgemeine Informationen und eine Stolpersteinsuche finden Sie auf folgender Seite: https://www.stolpersteine-berlin.de/de/projekt (Link)

  • Gruppenfoto Stolpersteintour 2023
  • Stolpersteine 2
  • Stolpersteintour durch den Wedding
  • Ron Härtl bei der Stolpersteintour

Gedenkorte in Mitte

In der Nacht vom 9. zum 10. November brannten in Mitte Synagogen. Nationalsozialisten zerstörten Geschäfte jüdischer Inhaber*innen, misshandelten und verschleppten Jüdinnen und Juden in Folterkeller und Konzentrationslager. 85 Jahre später gedachten Vertreter*innen des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung Mitte an vier Orten im Bezirk der Ereignisse in der Reichspogromnacht.

Der Güterbahnhof Moabit symbolisiert das Grauen des Nationalsozialismus. Am dortigen Gedenkort versammelten sich Schüler*innen der Theodor-Heuss-Gemeinschatsschule, Vertreter*innen der jüdischen Gemeinde, der BVV Mitte und Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann, um an die mehr als 30.000 Menschen zu erinnern, die vom Güterbahnhof aus in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten deportiert wurden. Die Bezirksstadträtin erinnerte an die Worte “Nie wieder!”. “Doch es passiert gerade wieder”, sagte sie mit Blick auf die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten. In diesen dunklen Wochen zeige sich, dass der Dialog nicht abreißen dürfe. Es brauche geschützte und moderierte Räume, damit Schüler*innen dort sprechen und aufgefangen werden können”, sagte Almut Neumann.

Schüler*innen des Französischen Gymnasiums, Bezirksstadtrat Carsten Spallek, Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung Mitte und des Vereins „Sie waren Nachbarn“ haben am 9. November am Gedenkort Levetzowstraße an alle Menschen erinnert, denen vor 85 Jahren Schreckliches widerfahren ist. In einer szenischen Lesung thematisierten Schüler*innen der 10. Klasse das Thema Hass: „Hass ist wie ein Brand in der Seele…Hetzen ist vorsätzliche Brandstiftung…seid mutig, seid beherzt, nehmt die Feuerlöscher in die Hand.“ Spontan unterstützt wurden die Oberschüler von einer vierten Klasse der evangelischen Schule Charlottenburg. Gemeinsam stimmten sie „Hevenu Schalom Alechem“ an.

Bezirksstadtrat Carsten Spallek: „Es erfüllt mich mit Demut und Freude, dass wir heute gemeinsam derer gedenken, die auf schrecklichste Weise ihr Leben verloren haben und derer, denen es auch in diesen Tagen widerfährt. Menschliches Leid kennt keine religiösen Grenzen, deswegen gilt gerade in dieser Zeit: Hinhören und Zuhören!“

Am heutigen Mahnmal in der Levetzowstraße stand bis 1955 die Synagoge der jüdischen Gemeinde zu Berlin. 1941 wurde sie von den Nationalsozialisten als Sammellager für die Deportation der Jüd*innen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager genutzt. 1955 musste das jüdische Gotteshaus abgerissen werden – zu groß waren die Schäden durch Luftangriffe.

Am Mahnmal Siegmunds Hof, wo einst eine Synagoge stand, erinnerten sich Schüler*innen des Tiergarten-Gymnasiums an das Schicksal der Menschen, deren Namen auf den Stolpersteinen in der Umgebung eingeprägt sind. Sie wurden in den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet. Andere 10. Klassen erinnerten an den jüdischen Widerstand und an die ehemalige Synagoge in der Levetzowstraße. Dr. Mario Offenberg von der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zog Parallelen vom Nationalsozialismus in die heutige Zeit. Damals seien viele Menschen gleichgültig gewesen: “Die Volksgemeinschaft hat bei den Verbrechen gegen die Juden weggeschaut oder gegafft.” Es müsse ein Gebot gegen die Gleichgültigkeit geben, “denn auch jetzt passieren Dinge, die wir uns vor ein paar Jahren nicht hätten vorstellen können”, mahnte Offenberg. Im Unterschied zu damals gebe es heute einen funktionierenden Rechtsstaat, doch sei auch dieser keine Selbstverständlichkeit und müsse geschützt werden. “Bestimmte Dinge, die Minderheiten heute betreffen, können eines Tages uns alle betreffen”, sagte Offenberg. Bezirksstadtrat Benjamin Fritz dankte den Schüler*innen für ihren Beitrag zur Erinnerung an die Opfer der Pogromnacht. Dem Bezirksamt Mitte liege es am Herzen, dass man den Weg des Miteinanders weiter gemeinsam gehe. “Vielfalt ist ein hohes Gut”, sagte Fritz, “wir dulden nicht, wenn diese mit Gewalt eingeschränkt wird. Diese klare Botschaft soll heute von diesem Ort ausgehen.”

  • Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann spricht auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Güterbahnhof Moabit.

    Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann spricht auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Güterbahnhof Moabit.

  • Schüler*innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule tragen den Kranz zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit.

    Schüler*innen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule tragen den Kranz zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit.

  • Der Chor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule begleitete die Veranstaltung musikalisch.

    Der Chor der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule begleitete die Veranstaltung musikalisch.

  • Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann richtet die Kranzschleife bei der Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Gedenkort Güterbahnhof Moabit.

    Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann richtet die Kranzschleife bei der Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht am Gedenkort Güterbahnhof Moabit.

  • Bezirksstadtrat Ephraim Gothe erinnerte vor dem Jüdischen Krankenhaus an die Opfer der Pogromnacht.

    Bezirksstadtrat Ephraim Gothe erinnerte vor dem Jüdischen Krankenhaus an die Opfer der Pogromnacht.

  • Musikalische Beiträge kamen von der Musikschule Fanny Hensel.

    Musikalische Beiträge kamen von der Musikschule Fanny Hensel.

  • Im Stillen gedachte Bezirksstadtrat Ephraim Gothe der Opfer der Reichspogromnacht vor dem Jüdischen Krankenhaus.

    Im Stillen gedachte Bezirksstadtrat Ephraim Gothe der Opfer der Reichspogromnacht vor dem Jüdischen Krankenhaus.

  • Vertreter des Vereins "Sie waren Nachbarn“, Schüler*innen des Französischen Gymnasiums und Bezirksstadtrat Carsten Spallek trafen sich am Mahnmal Levetzowstraße.

    Vertreter des Vereins "Sie waren Nachbarn“, Schüler*innen des Französischen Gymnasiums und Bezirksstadtrat Carsten Spallek trafen sich am Mahnmal Levetzowstraße.

  • Bezirksstadtrat Carsten Spallek: "Menschliches Leid kennt keine religiösen Grenzen, deswegen gilt gerade in dieser Zeit: Hinhören und Zuhören!“

    Bezirksstadtrat Carsten Spallek: "Menschliches Leid kennt keine religiösen Grenzen, deswegen gilt gerade in dieser Zeit: Hinhören und Zuhören!“

  • In einer szenischen Lesung thematisierten Schüler*innen der 10. Klasse des Französischen Gymnasiums das Thema Hass.

    In einer szenischen Lesung thematisierten Schüler*innen der 10. Klasse des Französischen Gymnasiums das Thema Hass.

  • Mit Kerzen erinnerten die Schüler*innen an die mehr als 30.000 Menschen, die von der ehemaligen Synagoge in der Levetzowstraße aus deportiert wurden.

    Mit Kerzen erinnerten die Schüler*innen an die mehr als 30.000 Menschen, die von der ehemaligen Synagoge in der Levetzowstraße aus deportiert wurden.

  • Die Schüler*innen des Tiergarten-Gymnasiums trugen die Schicksale jüdischer Menschen aus der Nachbarschaft in der Zeit des Nationalsozialismus vor.

    Die Schüler*innen des Tiergarten-Gymnasiums trugen die Schicksale jüdischer Menschen aus der Nachbarschaft in der Zeit des Nationalsozialismus vor.

  • Vor den Gefahren der Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal von Juden und anderen Minderheiten warnte Dr. Mario Offenberg von der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel.

    Vor den Gefahren der Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal von Juden und anderen Minderheiten warnte Dr. Mario Offenberg von der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel.

  • Bezirksstadtrat Benjamin Fritz: "Vielfalt ist für uns in Mitte ein hohes Gut. Wir dulden nicht, wenn diese mit Gewalt eingeschränkt werden soll."

    Bezirksstadtrat Benjamin Fritz: "Vielfalt ist für uns in Mitte ein hohes Gut. Wir dulden nicht, wenn diese mit Gewalt eingeschränkt werden soll."

  • Dr. Mario Offenberg und Bezirksstadtrat Benjamin Fritz richten die Kranzschleife am Mahnmal Siegmunds Hof.

    Dr. Mario Offenberg und Bezirksstadtrat Benjamin Fritz richten die Kranzschleife am Mahnmal Siegmunds Hof.

Gruppenbild von der Sportler*innenehrung 2023

Sportler*innenehrung 2023

2. November 2023

Sie sind die Leistungsträger in Wettkämpfen und Vereinsarbeit – die vielen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen des Bezirks Mitte. Um sie zu ehren, fand am 2. November nach dreijähriger Pause wieder die Sportler*innenehrung statt. „Sport ist ein Treffpunkt für Vielfalt, er verbindet und spricht eine gemeinsame Sprache“, sagte Bezirksstadtrat Benjamin Fritz in seiner Begrüßungsrede. Diejenigen, die an diesem Abend eine Urkunde und ein kleines Präsent bekamen, hätten nicht nur beeindruckende sportliche Leistungen erbracht – unter ihnen waren zahlreiche Berliner und Deutsche Meister*innen. Sie seien auch Vorbilder bei der Arbeit in ihren Vereinen und für die Gesellschaft. „Seien sie stolz auf das, was Sie geleistet haben“, ermunterte Benjamin Fritz die Geehrten.
Ramona Reiser, die Präsidentin des Bezirkssportbunds Berlin-Mitte erinnerte an die vergangenen Jahre mit Corona-Pandemie und Energiekrise, die vielen Sportvereinen zugesetzt hätten. „Auch in dieser schwierigen Zeit haben die Vereine gute Arbeit geleistet“, sage Ramona Reiser. Sport sei jedoch mehr als Titel. Vielmehr gehe es um das Gemeinschaftsgefühl, das gemeinsame Wachsen am Sport, um Freundschaften, Teamwork, Durchhaltevermögen und Fair Play. Wichtige Aufgabe für die Zukunft sei es, die Sportlandschaft bedarfsgerechter und inklusiver zu gestalten, damit noch mehr Menschen die Angebote nutzen können.
Insgesamt wurden auf Vorschlag der Vereine 158 Sportlerinnen und Sportler für Ihre Leistungen in den Jahren 2022 und 2023 ausgezeichnet. Eine Auswahl der Geehrten finden Sie in der Bildergalerie.

  • Bezirksstadtrat Benjamin Fritz zeichnete die Geehrten aus.

    Bezirksstadtrat Benjamin Fritz zeichnete die Geehrten aus.

  • Ramona Reiser, die Präsidentin des Bezirkssportbunds Berlin-Mitte, hielt ein Grußwort

    Ramona Reiser, die Präsidentin des Bezirkssportbunds Berlin-Mitte, hielt ein Grußwort

  • Sportamtsleiterin Melita Ersek führte durch die Veranstaltung

    Sportamtsleiterin Melita Ersek führte durch die Veranstaltung

  • Timo Orth erreichte den 2. Platz bei der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im Segeln

    Timo Orth erreichte den 2. Platz bei der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im Segeln

  • Das Baseball-Team des TSV Ausbau freute sich über die Auszeichnung.

    Das Baseball-Team des TSV Ausbau freute sich über die Auszeichnung.

  • Sophie Lachmuth vom Weddinger Eislauf- und Rollsport Club errang den 1. Platz bei der Jugendmeisterschaft im Eiskunstlauf.

    Sophie Lachmuth vom Weddinger Eislauf- und Rollsport Club errang den 1. Platz bei der Jugendmeisterschaft im Eiskunstlauf.

  • Sophie Malaschonok vom Weddinger Eislauf und Rollsport Club belegte zahlreiche 1. Plätze im Rollkunstlauf.

    Sophie Malaschonok vom Weddinger Eislauf und Rollsport Club belegte zahlreiche 1. Plätze im Rollkunstlauf.

  • Louise Zimmermann vom Weddinger Eislauf- und Rollsport Club war 2022 und 2023 Berliner Meisterin im Kürlaufen.

    Louise Zimmermann vom Weddinger Eislauf- und Rollsport Club war 2022 und 2023 Berliner Meisterin im Kürlaufen.

  • Selina Özen von Weddinger Eislauf- und Rollsport Club holte sich 2023 die Bronze-Medaille bei der Deutschen Meisterschaft im Junioren Solotanzen.

    Selina Özen von Weddinger Eislauf- und Rollsport Club holte sich 2023 die Bronze-Medaille bei der Deutschen Meisterschaft im Junioren Solotanzen.

  • Jette Proschmann war 2022 und 2023 mehrfache Siegerin bei den Berliner Meisterschaften im Solotanz und errang bei der Deutschen Meisterschaft 2022 den 3. Platz bei den Junioren.

    Jette Proschmann war 2022 und 2023 mehrfache Siegerin bei den Berliner Meisterschaften im Solotanz und errang bei der Deutschen Meisterschaft 2022 den 3. Platz bei den Junioren.

  • Larissa Alisch und Milo Lubreto nahmen die Urkunden für den SV Berlin Friedrichstadt entgegen.

    Larissa Alisch und Milo Lubreto nahmen die Urkunden für den SV Berlin Friedrichstadt entgegen.

  • Shaheer Baraki vom Hauptstadtringer e.V. erreichte 2023 den 1. Platz bei der Internationalen Mitteldeutschen Meisterschaft im Ringen.

    Shaheer Baraki vom Hauptstadtringer e.V. erreichte 2023 den 1. Platz bei der Internationalen Mitteldeutschen Meisterschaft im Ringen.

  • In diesem Jahr holte sich Lazare Kurmashvili (Hauptstadtringer e.V.) den 1. Platz bei der Berliner Ringer-Meisterschaft.

    In diesem Jahr holte sich Lazare Kurmashvili (Hauptstadtringer e.V.) den 1. Platz bei der Berliner Ringer-Meisterschaft.

  • Yehor Murat (Hauptstadtringer e.V.) holte bei der Internationalen Mitteldeutschen Meisterschaft im Februar 2023 den 3. Platz im Ringen.

    Yehor Murat (Hauptstadtringer e.V.) holte bei der Internationalen Mitteldeutschen Meisterschaft im Februar 2023 den 3. Platz im Ringen.

  • In der Altersklasse der 13- und 14-Jährigen ist Hannah-Fritzi Golbs von der Lebens-Rettungs-Gesellschaft Berlin Berliner Meisterin im Rettungsschwimmen.

    In der Altersklasse der 13- und 14-Jährigen ist Hannah-Fritzi Golbs von der Lebens-Rettungs-Gesellschaft Berlin Berliner Meisterin im Rettungsschwimmen.

  • Luise Reutter vom BSC Rehberge nahm ihre Urkunde entgegen.

    Luise Reutter vom BSC Rehberge nahm ihre Urkunde entgegen.

  • Raik Zschäckel von Berliner Turn- und Freizeitsportbund belegte den 3. Platz beim Senioren-WM-Sprint im Orientierungslauf.

    Raik Zschäckel von Berliner Turn- und Freizeitsportbund belegte den 3. Platz beim Senioren-WM-Sprint im Orientierungslauf.

  • Die Mitglieder des Karate-Club-Shanghai-Berlin wurden Berliner Meister

    Die Mitglieder des Karate-Club-Shanghai-Berlin wurden Berliner Meister

  • Der Berliner Karate Verband hat zahlreiche Berliner Meisterinnen und Meister hervorgebracht.

    Der Berliner Karate Verband hat zahlreiche Berliner Meisterinnen und Meister hervorgebracht.

  • Sowohl in der Pflicht als auch in der Kür holte Melanie Houmam die Berliner Meisterschaft für den Weddinger Eislauf- und Rollsport Club.

    Sowohl in der Pflicht als auch in der Kür holte Melanie Houmam die Berliner Meisterschaft für den Weddinger Eislauf- und Rollsport Club.

  • Erfolgreiche Ringer: Shinwar Ibrahim (2.v.l.) und Davyd Ostrohliad vom Hauptstadtringer e.V.

    Erfolgreiche Ringer: Shinwar Ibrahim (2.v.l.) und Davyd Ostrohliad vom Hauptstadtringer e.V.

  • Marcel Torba (2.v.l.) und Jürgen Eisenstädt (2.v.r.) nahmen die Urkunden für die Ü40-Mannschaft von Hertha BSC entgegen.

    Marcel Torba (2.v.l.) und Jürgen Eisenstädt (2.v.r.) nahmen die Urkunden für die Ü40-Mannschaft von Hertha BSC entgegen.

  • Noch mehr Urkunden für Berlin-Meister Hertha BSC: Marcel Torba (l.) und Karsten Gründling (r.).

    Noch mehr Urkunden für Berlin-Meister Hertha BSC: Marcel Torba (l.) und Karsten Gründling (r.).

  • Für ihr Engagement als Trainerin und im Verein Hauptstadtringer e.V. erhielt Pauline Hempel die Auszeichnung in der Kategorie Ehrenamt.

    Für ihr Engagement als Trainerin und im Verein Hauptstadtringer e.V. erhielt Pauline Hempel die Auszeichnung in der Kategorie Ehrenamt.

  • Neben der Sportlerehrung erhielt Jürgen Kühl auch die Ehrennadel des Bezirks Mitte für seinen langjährigen Einsatz beim IHW Alex 78.

    Neben der Sportlerehrung erhielt Jürgen Kühl auch die Ehrennadel des Bezirks Mitte für seinen langjährigen Einsatz beim IHW Alex 78.

  • Seit 40 Jahren ist Jürgen Noack Mitglied beim TSV Ausbau Berlin. Er hat dafür gesorgt, dass daraus ein gut strukturierter Freizeitsportverein geworden ist.

    Seit 40 Jahren ist Jürgen Noack Mitglied beim TSV Ausbau Berlin. Er hat dafür gesorgt, dass daraus ein gut strukturierter Freizeitsportverein geworden ist.

  • Auszeichnung für das Volleyball Mixed Team der Betriebssportgruppe der Bayer AG.

    Auszeichnung für das Volleyball Mixed Team der Betriebssportgruppe der Bayer AG.

Bezirksstadtrat Carsten Spallek (l.) überreicht die Urkunde für den Ehrenamtspreis 2023 an Sedanur Karaca. Taylan Kurt (MdA) gratuliert ebenfalls.

Nachträglicher Ehrenamtspreis für Sedanur Karaca

1. November 2023

Sie ist die gute Seele für viele Senior*innen in Moabit. Sedanur Karaca hilft Menschen, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, bei Arztbesuchen oder alltäglichen Erledigungen. In ihrem Kiez weiß sie, wo bei den Älteren der Schuh drückt – deshalb wurde sie auch in die Seniorenvertretung Mitte gewählt. Für ihr Engagement wurde sie nun mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks Mitte ausgezeichnet. Weil sie an der ursprünglichen Verleihung am 4. Oktober nicht teilnehmen konnte, überreichte ihr Bezirksstadtrat Carsten Spallek den Preis am 1. November und bedankte sich bei Sedanur Karaca für den Einsatz für ihre Mitmenschen. Durch ihre hilfsbereite, anregende und einladende Art erreiche sie viele Menschen, hieß es in der Laudatio der Seniorenvertretung. Während der Corona-Pandemie lud sie die Menschen zum spontanen Tee auf der Turmstraße ein. Sie sagt: “Ich wollte mit den Leuten ins Gespräch kommen, um etwas gegen die Einsamkeit in dieser Zeit zu unternehmen.”