Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Schulwegsicherheit

Pressemitteilung Nr. 380 vom 08.09.2026

Einladung zur Beteiligung für das Mobilitätskonzept „Schulcampus Friedenau“ – jetzt mitmachen

Das Bezirksamt lädt zur Teilnahme an den Beteiligungsverfahren im Rahmen der Erstellung eines Mobilitätskonzept für den „Schulcampus Friedenau“ ein. Der Straßenraum in der Umgebung des „Schulcampus Friedenau“ wird im Hinblick auf Mängel, Konflikte und Gefahrenstellen analysiert. Anschließend werden im Rahmen eines Mobilitätskonzepts belastbare Lösungsansätze zur Verbesserung der Schulwegsicherheit und Verkehrsberuhigung erarbeitet.

Wichtiger Bestandteil des Mobilitätskonzepts ist eine umfassende Beteiligung der Anwohnenden, Betroffenen und insbesondere der Schüler_innen. Diese wird sowohl vor Ort (Straßenrundgang mit den Akteuren – Eltern, Schulleitung, Schulkinder) als auch digital auf mein.Berlin.de stattfinden. Zum einen wird es darum gehen, Probleme, Konflikte und Gefahrenstellen der bestehenden Verkehrssituation rund um den Schulcampus Friedenau zu sammeln und zu diskutieren. Zum anderen soll erfragt werden, welche Handlungsbedarfe und Entwicklungspotentiale bestehen und was bei einer Neuordnung des Straßenraumes besonders wichtig ist.

Diese Beteiligungsmöglichkeiten gibt es für alle interessierten Anwohnenden und regelmäßigen Besucher_innen des Kiezes:

  • Onlinebeteiligung auf mein.Berlin – Hinweise und Konfliktstellen einfach auf der Karte eintragen und einer der festgelegten Kategorien zuordnen.
  • Vorstellung des Projektes am 19.09.2026 auf dem Herbstfest durch das Planungsbüro.

Kommen Sie vorbei und gestalten Sie Ihren Kiez mit!

Samstag, 19.09.2026
Dialogstand: 13 bis 18 Uhr auf dem 40. Friedenauer Herbstfest
Kirche zum guten Hirten / Friedrich-Wilhelm-Platz

Hintergrund

Der „Schulcampus Friedenau“ liegt im gleichnamigen Berliner Ortsteil im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Der Untersuchungsbereich verfügt neben einer Grundschule und zwei Gymnasien über dazugehörige Sporteinrichtungen sowie einer Vielzahl an Kindergarten- und Betreuungseinrichtungen und ist gekennzeichnet durch die überwiegende Wohn- und Schulnutzung.

Folgende Schulen befinden sich im Untersuchungsgebiet:

  • Die Stechlinsee-Grundschule (Rheingaustr. 7 – aktuell 634 Schüler_innen)
  • Das Rheingau-Gymnasium (Schwalbacher Straße 3-4 – aktuell 712 Schüler_innen)
  • Das Paul-Natorp-Gymnasium (Goßlerstraße 13 – aktuell 791 Schüler_innen)

Verkehrlich führt die Kombination aus engen Fahrbahnen, fehlenden Radwegen, zugeparkten Querungen und dem Rechts-vor-Links-Verkehr im Untersuchungsgebiet zu einem subjektiv und objektiv in Teilen nicht sicheren Verkehrsumfeld, das insbesondere für Kinder als schutzbedürftige Verkehrsteilnehmende problematisch ist und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit erforderlich macht.

Vorrangiges Ziel dieser Untersuchung ist es, im Umfeld der Schulstandorte Gefahrenstellen zu identifizieren und zu beseitigen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den fließenden Verkehr möglichst sicher und verträglich abzuwickeln. So soll Schulkindern eine eigenständige sichere Mobilität auf dem Weg zur Schule ermöglicht werden. Die Untersuchung soll einen gesamtheitlichen räumlichen Blick auf das Schulumfeld der benannten Standorte werfen.