Studie 60+: Ihre Meinung zählt!

Pressemitteilung Nr. 343 vom 21.08.2026

Repräsentative Befragung von Menschen über 60 Jahre startet

Um einen Überblick über die Lebenssituation der Generation 60+ zu erhalten, führt die Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit gemeinsam mit der Altenhilfeplanung eine anonyme und repräsentative Befragung durch. Ziel der Studie ist es, im weiteren Prozess anhand der Ergebnisse zielgenaue Strategien und Maßnahmen abzuleiten, die die Lebensqualität und Selbständigkeit der Menschen im Bezirk aufrechterhalten oder steigern.

10.000 zufällig ausgewählte Menschen über 60 Jahre mit Wohnsitz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg erhalten demnächst einen Fragebogen zugesandt – das ist nahezu jede zehnte Person über 60 Jahre.

Der Fragebogen umfasst die Themenfelder Wohnen und Wohnumgebung, Mobilität und Aktivität, Soziale Beziehungen, Gesundheit, Pflegebedürftigkeit, Pflege von An- und Zugehörigen, Mediennutzung sowie Wissen um Beratungsstellen und Vorsorge.

Die Befragten erhalten den Fragebogen in Form einer Broschüre mit Fragen zum Ankreuzen. Das Rückporto übernimmt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Außerdem kann der Fragebogen online auf Deutsch sowie in fünf weiteren Sprachen (Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Polnisch) ausgefüllt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, Unterstützung beim Ausfüllen zu erhalten. Der Antwortzeitraum geht bis 4. Oktober 2026.

Weitere Informationen zur Studie 60+ sind auf der Webseite der Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit zu finden.

Oliver Schworck, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit:
„Gute Lebensbedingungen für Menschen ab 60 Jahren liegen mir sehr am Herzen, insbesondere die gesundheitliche und pflegerische Versorgung. Daher bitte ich Sie um Ihre Teilnahme an unserer Studie. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes, in die Zukunft gerichtetes Tempelhof-Schöneberg für die Generation 60+.“

Matthias Steuckardt, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Soziales und Senioren:
„Um die bezirkliche Altenhilfe auf die Bedarfe der Menschen hin auszurichten, gehen wir den Weg der Beteiligung und befragen Menschen ab 60 Jahren zu ihrer Lebenssituation. Ich freue mich über Ihre Teilnahme.“

Die Befragung wird aus Mitteln der partizipativen Landespflegestrukturplanung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert.