Die Veränderungen der klimatischen Bedingungen sind inzwischen überall auf der Erde für jeden Einzelnen von uns deutlich spürbar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit (IPCC) belegen mit zahlreichen Daten die rasante Entwicklung der Kohlendioxid (CO2)-Emissionen und den damit einhergehenden weltweiten Anstieg der Durchschnittstemperaturen. Die globale Erwärmung führt zu vielen Veränderungen in unserem über viele Millionen Jahre etablierten Ökosystem der Erde. In den letzten Jahren wird beobachtet, dass die Kipppunkte im gesamten Ökosystem womöglich früher auftreten, als dies in älteren Klimamodellen vorhergesagt werden konnte.
Dies wird beispielsweise an dem sehr raschen Abschmelzen der Polkappen ersichtlich, das in der Konsequenz zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen, aber auch andere Folgen mit sich bringen könnte.
Die langen Trockenperioden haben negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und den Grundwasserspiegel und können regional unterschiedlich stark zu Beeinträchtigungen des Lebens für den Menschen werden.
Der Rückgang der Artenvielfalt zeigt, wie anfällig die Ökosysteme in den verschiedenen Klimazonen der Erde sind und dass ein Aussterben von Arten starke Auswirkungen auf die menschliche Lebensgrundlage haben kann.
Großstädte sind besonders anfällig für Hitzeentwicklungen und Beeinträchtigungen in der Luftqualität. Zudem bieten sie wenig Lebensraum für Artenvielfalt. Gleichzeitig sind Städte die Quelle für erhebliche Mengen an CO2-Emissionen durch dichte Industrie- und Wohnansiedlungen.