Umgestaltung der anliegenden Kreuzungsbereiche

Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke mit Havel und Oberhafen im Vordergrund.

Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke

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Stadtplan Berlin.de

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Das Vorhaben

Der Umbau der Kreuzungsbereiche steht in engem baulichen Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Schulenburgbrücke.

Im unmittelbaren Anschluss an die Rampenanlage der Schulenburgbrücke befindet sich auf der östlichen Uferseite der Kreuzungsbereich der Schulenburgstraße, Am Oberhafen und verschiedenen Zuwegungen des Tiefwerderwegs. Des Weiteren wird diese Kreuzung durch eine nicht mehr genutzte Gleisanlage der BEHALA gekreuzt. Dieser vielarmige Kreuzungsbereich soll entsprechend den neuen Anforderungen des Straßenraums, der veränderten Höhenlage und den Anforderungen zur straßenseitigen Erschließung des Hafengeländes der BEHALA als Umbau der bestehenden Kreuzungsanlage neu organisiert werden.

In westliche Richtung führt die Rampenanlage der Schulenburgbrücke auf die Kreuzung Weißenburger Straße, Krowelstraße, Götelstraße, welche durch die Errichtung von Mittelinseln verkehrssicherer gestaltet werden soll.

Die Kreuzungsbereiche auf beiden Seiten der Schulenburgbrücke sind derzeit für alle Verkehrsbeteiligten unübersichtlich und unsicher gestaltet. Mit der Umgestaltung werden die Sichtbeziehungen verbessert und der Fahrkomfort bzw. die Nutzbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht.

Neben dem Brückenneubau und den Umbau der angrenzen Kreuzungsbereiche wird auch die Schulenburgstraße bis zur Ruhlebener Straße neugestaltet. Dabei sind bei der Planung der Baumaßnahme die Belange des Rad-, Fuß-, Straßen-, Bahn- und Schiffverkehrs in konstruktiver sowie verkehrsplanerischer Hinsicht zu beachten.

Der Bau

Konkrete Angaben zum Bau können erst nach Abschluss der weiteren Planung erfolgen.

Verkehrsführung

Ziel und Inhalt der Planungsaufgabe ist es, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten. Konkrete Angaben zur Verkehrsführung während der Bauzeit können zum jetzigen Planungsstand noch nicht gemacht werden.

Zahlen und Daten

Start der Bauzeit: noch in Planung
Ende der Bauzeit: noch in Planung

Beteiligung

Eine Online-Beteiligung ist für 2024 geplant.

Östlicher Kreuzungsbereich (Planungsstand 16.11.2023)

Ein Umbau der Kreuzung ist für alle Verkehrsbeteiligten im Sinne der Sicherheit, Übersichtlichkeit, Orientierung und der Steigerung der Leistungsfähigkeit des Südhafens unabdingbar. Derzeit gibt es drei mögliche Varianten für den Kreuzungspunkt östlich der Schulenburgbrücke. Der Kotenpunkt westlich der Schulenburgbrücke (Weißenburger Straße/ Götelstraße/ Krowelstraße) wird zukünftig auch neu gestaltet, konkrete Angaben können zum jetzigen Planungsstand jedoch noch nicht gemacht werden.

Variante 1

Die 1. Variante zeichnet sich dadurch aus, dass ein vierarmiger Knotenpunkt als Kreuzung aus der durchgängigen Schulenburgstraße mit der nördlichen Anbindung „Am Oberhafen“ und der südlichen Anbindung am Tiefwerderweg entsteht. Der nördliche Abschnitt des Tiefwerderwegs ist als Sackgasse vorgesehen und wird um eine Wendeanlage ergänzt. Es besteht die Möglichkeit, für den Tiefwerderweg eine Zufahrt zu schaffen mittels Gehwegüberfahrt in der Straße Am Oberhafen. In den Seitenbereichen entstehen großzügige Grünflächen.

Variante 2

Die 2. Variante ist ebenfalls ein vierarmiger Knotenpunkt in Form einer Kreuzung, die aus der durchgängigen Schulenburgstraße mit dem durchgängigen Tiefwerderweg entsteht. In dieser Variante wird die Straße „Am Oberhafen“ an den nördlichen Abschnitt des Tiefwerderwegs angeschlossen. Durch die spitzwinklige Anbindung des nördlichen Tiefwerderwegs entsteht ein breiter Knotenpunktanschluss, der sich negativ für den Fußverkehr auswirken könnte. Hier sind weitere Überlegungen zur Unterbringung einer Mittelinsel anzustrengen. Auch in dieser Variante entstehen großzügige Grünflächen.

Variante 3

Die 3. Variante stellt einen fünfarmigen Knotenpunkt als Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 35 m dar. Alle zulaufenden Straßen treffen mit separatem Anschluss auf den Kreisverkehr. Alle Anbindungen sind mit Fahrbahnteilern vorgesehen. Die Seitenbereiche zwischen den Straßenanbindungen sind großzügig und können durch Grünflächen weiter unterteilt werden.

Verkehrsanlagen Schulenburgstraße Abschnitt 2 – Zwischen Ruhlebener Straße und Tiefwerderweg (Planungsstand 16.11.2023)

Derzeit werden für den Abschnitt 2, zwischen den Ruhlebener Straße und dem Tiefwerderweg, zwei mögliche Varianten für die Umsetzung diskutiert.

Variante 1

Bei der ersten Variante wird der einseitige Gehweg beibehalten und die Fahrbahn zu Gunsten eines schmalen Radfahrstreifens Richtung parallellaufende Gleisanlage verlegt.
Durch Verlegung der Weiche kann ein zusätzlicher Radfahrstreifen und ein schmaler Gehweg in Gegenrichtung eingerichtet werden. Die Radfahrstreifen erhalten eine Breite von 1,6 m, der zusätzliche Gehweg eine Breite von 1,5 m.

Variante 2

Bei der zweiten Variante wird der einseitige Gehweg beibehalten und die Fahrbahn zu Gunsten eines Radfahrstreifens Richtung parallellaufende Gleisanlage verlegt.
Durch Verlegung der Weiche kann ein zusätzlicher Radfahrstreifen in der Gegenrichtung eingerichtet werden. Die Radfahrstreifen erhalten eine Breite von 2,0 m zuzüglich eines 25 cm breiten Markierungsstreifens.

  • Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke mit Havel und Oberhafen im Vordergrund.

    Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke

  • Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke, Brücke, Havel und Oberhafen sind zu sehen.

    Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke

  • Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke, Brücke, Havel und Oberhafen sind zu sehen.

    Luftbildaufnahme des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke

  • Vogelperspektive des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke.

    Vogelperspektive des Kreuzungsbereiches östlich der Schulenburgbrücke