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Kreative Aktion gegen illegalen Müll in Marienfelde-Süd

Pressemitteilung Nr. 141 vom 14.04.2026

„Kein Bock auf Sperrmüll“

Illegale Sperrmüllablagerungen entstehen häufig aus Bequemlichkeit: Gegenstände werden vor der Haustür abgestellt, statt sie ordnungsgemäß zu entsorgen – etwa über einen BSR-Kieztag, einen Abholtermin oder die Recyclinghöfe der Berliner Stadtreinigung. Eine ungewöhnliche, niedrigschwellige Mitmach-Aktion von think SI³ macht das Problem direkt im Stadtraum sichtbar.

Im Mittelpunkt stehen handgeschriebene, ironische Zettel auf illegal abgestelltem Sperrmüll. Die kurzen Botschaften machen auf humorvolle Weise deutlich: „Hier stimmt etwas nicht.“ Gleichzeitig regen sie zum Nachdenken an und laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. „Wir möchten Menschen ermutigen, ihre Gedanken sichtbar zu machen – direkt dort, wo das Problem entsteht“, erklären die Koordinatorinnen des Hauslichter-Projekts. „Die Aktion lebt davon, dass sich die Nachbarschaft einbringt – egal in welcher Sprache.“

Herumliegender Müll beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild eines Quartiers, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Anwohnenden. Verschmutzte Straßen, blockierte Wege und unangenehme Gerüche belasten die Atmosphäre im Kiez. Unbeachtete Regelverstöße können zudem weitere Missstände nach sich ziehen.

Im Rahmen des Hauslichter-Projekts setzt think SI³ daher auf konkrete Maßnahmen: die Organisation von BSR-Kieztagen mit Informations- und Mitmachangeboten, niedrigschwellige Ansprache und Informationsmaterialien sowie Befragungen in der Nachbarschaft. So werden praktische Unterstützung und persönlicher Austausch miteinander verbunden.

think SI³ lädt alle ein, sich an der Aktion zu beteiligen, indem sie eigene Botschaften formulieren, selbst gestaltete Zettel auf Sperrmüll anbringen und Fotos mit dem Hashtag #KeinBockAufSperrmüll teilen oder per E-Mail an think SI³ schicken. Ziel ist es, ein kollektives Zeichen zu setzen: Sperrmüll auf der Straße ist kein Kavaliersdelikt – die Nachbarschaft sagt #KeinBockAufSperrmüll.

Bezirksstadträtin Eva Majewski Sparacino:
„Die Hauslichter haben bereits spürbare Verbesserungen rund um den Tirschenreuther Ring bewirkt. Dennoch bleibt unsachgemäße Sperrmüllentsorgung ein Thema. Mit der neuen Mitmach-Aktion von think SI³ wird ein deutliches Signal gesetzt: Ein gepflegter und lebendiger Kiez gelingt nur durch gemeinsames Engagement. Die Zettelaktion gibt dem Unmut der Anwohnenden über illegale Müllablagerungen eine Stimme und motiviert zugleich, selbst Verantwortung zu übernehmen. Es wird durch das Förderprogramm „Sauberkeit und Sicherheitsempfinden in Großsiedlungen“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen unterstützt.“