Auf Einladung von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann besuchten Stadtpräsident Tomasz Sobieraj und seine Stellvertreterin Beata Gorecka aus Koszalin vom 8. bis 9. April 2026 Tempelhof-Schöneberg. Die Gäste interessierten sich besonders für Maßnahmen zur Revitalisierung von Stadtgebieten. Deshalb standen sowohl das neue Quartier am Südkreuz als auch die Bahnhofstraße in Lichtenrade mit der Alten Mälzerei auf dem Programm. Die Begegnungen bei Schneider Electric, GASAG Solutions und GARAMANTIS auf dem EUREF-Campus komplettierten das spannende Besuchsprogramm.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten konzentrierte sich bisher vor allem auf die Bereiche Sport (Austausch des OSC-Fachbereichs Tischtennis mit dem Koszaliner Partnerverein) und Kultur (Teilnahme am REC-Filmfestival in der ufaFabrik, Teilnahme der Leo Kestenberg Musikschule am Hanza Jazz Festival Koszalin). Während diese Kontakte durch die gegenseitige Beteiligung an weiteren Veranstaltungen in Tempelhof-Schöneberg und Koszalin ausgebaut werden sollen, haben beide Seiten auch dem Wunsch Ausdruck verliehen, ihre Erfahrungen auf den Gebieten der Wirtschaft und der Stadtplanung auszutauschen und bei der Umsetzung von europäischen Projekten (wie zum Beispiel Interreg) zusammenzuarbeiten. Hier kann der Berliner Bezirk sehr viel von der polnischen Partnerverwaltung lernen. Immerhin befasst sich in Koszalin eine ganze Abteilung mit sechs Beschäftigten erfolgreich mit der Sichtung und Beantragung von europäischen Fördermitteln. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann freut sich auf die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Koszalin.
In diesem Jahr wird es noch weitere Begegnungen im Rahmen der seit 1995 bestehenden Städtepartnerschaft geben. Zum Jugendfußballturnier der Partnerstädte in Tempelhof-Schöneberg wird auch eine Mannschaft aus Koszalin erwartet. Gleichzeitig wird eine Delegation aus Tempelhof-Schöneberg an den Feierlichkeiten zum 760. Jubiläum von Koszalin teilnehmen. Weitere gemeinsame sportliche und kulturelle Events sind geplant.