Wilhelmstraße

  • Topografie des Terrors

    Topografie des Terrors

  • Erinnerung an Bau der Berliner Mauer vor 59 Jahren

    Reststück der Mauer an der Niederkirchnerstraße

Die Wilhelmstraße und das Gebiet um sie herum war das Machtzentrum während der NS-Diktatur. Die Spuren sind noch heute sichtbar.

In der Wilhelmstraße, die vom Regierungsviertel aus nach Süden verläuft, war einst die Staatsführung Deutschlands angesiedelt. Seit der Bismarck-Ära Regierungsviertel, wurde das Areal von den Herrschern der NS-Diktatur zu ihrem Machtzentrum ausgebaut.

Wilhelmstraße als Machtzentrum der NS-Diktatur

Zeugnis dieser dunklen Epoche ist der riesige Bürokomplex südlich der Leipziger Straße: 1935/36 nach Plänen von Ernst Sagebiel als Reichsluftfahrtministerium erbaut, in dem Deutschland den Krieg vorbereitete, dient der Koloss heute als Detlev-Rohwedder-Haus dem Bundesministerium der Finanzen.

Rund um die Wilhelmstraße

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Auf dem Nachbargelände befand sich die Zentrale der SS und der Gestapo. In den teilweise noch erhaltenen Kellerräumen wurden politische Häftlinge eingesperrt. Das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors informiert über das Regime der Jahre 1933–45.

Mauerreste: Geschichte zum Anfassen

In Berlin gibt es mehrere Orte, an denen noch Teile der Mauer stehen. Der erhaltene Abschnitt der Berliner Mauer entlang der Niederkirchnerstraße macht den Zusammenhang zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der daraus folgenden Teilung Deutschlands deutlich.

Martin-Gropius-Bau

Im Martin-Gropius-Bau (1877–81), kunstvoll geschmückt mit Mosaiken und Terrakotta, finden wechselnde Ausstellungen statt.

Adresse und Anfahrt

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 Adresse
Wilhelmstraße 76
10117 Berlin

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Aktualisierung: 30. November 2023