Reinickendorfer Stadtentwicklungspreis 2026

Ihr Projekt können Sie über den nachfolgenden Link bis einschließlich 15.05.2026 für die Nominierung zum Stadtentwicklungspreis einreichen.
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Logo Reinickendorfer Stadtentwicklungspreis 2026

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Vom Bestandsbau zum Zukunftsort

Seit 1992 wird unter Federführung des Stadtentwicklungsamtes alle zwei Jahre der Reinickendorfer Bauherrenpreis ausgelobt. Dabei werden Bauherrinnen und Bauherren im Bezirk für ihr besonderes Engagement bei der Ideenfindung, Planung und Umsetzung von Bauvorhaben gewürdigt, die damit zur nachhaltigen und ortsbildprägenden Stadtentwicklung in Reinickendorf beitragen.

Ab dem Jahr 2024 wird der Preis nun unter dem neuen Titel „Reinickendorfer Stadtentwicklungspreis“ verliehen. Der Grund für die Neubenennung resultiert aus der Neuausrichtung und Zielstellung des Preises. Neben der Würdigung von Bauvorhaben und der Leistung der Projektbeteiligten im Einzelnen, soll die nachhaltige und integrative Stadtentwicklung des Bezirks im Fokus stehen.

Das Thema für den Stadtentwicklungspreis im Jahr 2026 lautet daher:
“Vom Bestandsbau zum Zukunftsort”

Die vielfältige Geschichte Berlins wird im Stadtbild deutlich sichtbar: Alte und neue Gebäude, unterschiedliche Baustile und städtebauliche Ideen stehen nebeneinander und machen sichtbar, wie die Stadt sich immer wieder verändert und weiterentwickelt.

Die Pflege des vorhandenen, teils historischen, Gebäudebestands ist eine besondere Herausforderung. Es gilt, das bauliche Erbe der Stadt zu bewahren und zugleich Raum für neue Ideen und zeitgemäße Architektur zu schaffen, um die Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln. Eins steht jedoch fest, ohne Vergangenheit gibt es auch keine Zukunft.

Nachhaltige, ökologische und soziale Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung. Der vorhandene Gebäudebestand ist als Ressource zu verstehen, die gezielt weiterentwickelt und an heutige Anforderungen angepasst werden kann. In Berlin gibt es zahlreiche Beispiele, die zeigen, wie durch Umbauten, Umnutzungen und Erweiterungen bestehende Gebäude weiterentwickelt werden. Umnutzung statt Abriss eröffnet so die Chance, den Bestand langfristig als kulturellen und ökologischen Mehrwert für die Stadt zu sichern.

Mit dem diesjährigen Stadtentwicklungspreis Reinickendorf möchten wir Projekte im Bezirk auszeichnen, die diese Idee beispielhaft umsetzen und zeigen, wie Bestandsbauten lebendige, zukunftsweisende Orte werden. Dies soll im feierlichen Rahmen der Verleihung des Reinickendorfer Stadtentwicklungspreises gewürdigt werden. Die Verleihung dient nicht nur dazu, gelungene Projekte sichtbar zu machen, sondern kreative Impulse für Akteure der Stadtentwicklung im Bezirk zu schaffen.

Die Verleihung findet am 10. September 2026 mit geladenen Gästen statt.

Herausragende Beispiele im Bezirk Reinickendorf

Im Bezirk Reinickendorf lassen sich bereits heute Zukunftsorte entdecken. Die Hallen am Borsigturm stehen exemplarisch für die qualitätsvolle Umnutzung eines historischen Industriestandorts. Als Teil der Borsig-Werke, einst einer der bedeutendsten Produktionsorte für Lokomotiven und Maschinen, prägen sie bis heute die industrielle Identität des Ortes. Auf rund 40.000 m² entstand durch behutsame Transformation ein modernes, multifunktionales Zentrum, das den Bestand bewahrt und weiterentwickelt und zugleich neue städtebauliche Impulse setzt.

Das architektonische Konzept verbindet großzügige Hallenstrukturen mit klaren Raumabfolgen und zeitgemäßen Licht- und Aufenthaltsqualitäten. So bleibt die Geschichte ablesbar, während gleichzeitig ein nachhaltiger Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz sichtbar wird.

Mit rund 110 Geschäften sowie sozialen und Bildungsangeboten wie dem „Haus der Teilhabe“ und der Volkshochschule ist ein lebendiger, integrativer Ort entstanden, der die Geschichte des Ortes ablesbar macht und betont. Die Hallen am Borsigturm zeigen beispielhaft, wie vorhandene Substanz als Ressource verstanden und zukunftsorientiert weiterentwickelt werden kann.

Hallen am Borsigturm

  • Ein Foto der Hallen am Borsigturm von außen

    Hallen am Borsigturm von außen

  • Foto von der Innenfläche der Hallen am Borsigturm

    Hallen am Borsigturm von innen

  • Foto von der Innenfläche des Obergeschosses der Hallen am Borsigturm

    Obergeschoss der Hallen am Borsigturm

  • Foto des Glasdachs der Hallen am Borsigturm von innen

    Glasdach der Hallen am Borsigturm

Weitere Informationen

Auszug aus der Broschüre zum Stadtentwicklungspreis 2024

Broschüre zum Stadtentwicklungspreis 2024

Stadtentwicklungspreis 2024

Hier finden Sie Informationen zu dem Stadtentwicklungspreis aus dem Jahr 2024. Weitere Informationen

Sprechzeiten

Die Sprechzeiten für Ihr Anliegen finden Sie auf den Übersichtsseiten der entsprechenden Arbeitsbereiche.

Hinweis: Die Spätsprechstunde (donnerstags 15–18 Uhr) entfällt an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen.

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