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Ein mobiler Blitzer der Polizei Berlin steht in einer Straße in Mitte. (Archivbild)
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In dieser Woche nimmt die Polizei in Berlin und Brandenburg verstärkt Raser und andere Verkehrssünder in den Blick.
Der sogenannte Blitzermarathon startet heute - und dauert bis zum Sonntag. Anders als in den vergangenen Jahren beteiligt sich diesmal auch die Berliner Polizei an der "Speedweek". In Brandenburg liegt der Fokus der Polizei vor allem auf der Überwachung der Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften, wie es hieß.
Die Aktionswoche, die es jährlich im April und August gibt, soll zu mehr Verkehrssicherheit beitragen. An der "Speedweek" beteiligen sich mehrere europäische Länder. Die Kontrollen werden vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert. Von der Berliner Polizei hieß es bislang, man kontrolliere das gesamte Jahr über und beteilige sich deshalb nicht eigens an der Aktionswoche. Nun will die Behörde aber nach Angaben einer Sprecherin überprüfen, ob ihre Erkenntnisse zu Unfallschwerpunkten und beliebten Raserstrecken noch zutreffen - oder ob nachjustiert werden muss.
Beim "Blitzermarathon" werden Polizistinnen und Polizisten darum verstärkt an unfallträchtigen Straßen und Kreuzungen sowie Schulwegen und rund um Krankenhäuser oder Senioreneinrichtungen unterwegs sein. Laut "Berliner Kurier" sollen vor allem im Osten der Stadt verstärkt mobile Blitzgeräte aufgestellt werden. In diesem Jahr (Stand: 7. April) sind in Berlin nach Polizeiangaben bislang sieben Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Im vergangenen Jahr starben 37 Menschen auf den Straßen der Stadt (2024: 55). Die Polizei registrierte insgesamt 137.373 Unfälle - 3,01 Prozent mehr als im Jahr 2024.