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Paul Abraham. »Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände«

Er war seit seiner Operette »Viktoria und ihr Husar« in ganz Europa ein Star und gab in seinem Haus in der Fasanenstraße legendäre »Gulasch-Partys« für »tout« Berlin. Auch wenn der Komponist an Depressionen litt, dann durch die Straßen irrte und sich in Bars und Casinos oder mit Frauen ablenkte, war er ein Arbeitstier. »Die Blume von Hawaii« übertraf den Erfolg der »Viktoria« noch und der »Ball im Savoy« war das Kulturereignis der ausgehenden Weimarer Ära. Doch dann kam Hitler an die Macht, Abraham floh nach Budapest und landete später in den USA, wo alle seine Versuche, mit neuen Projekten zu landen, scheiterten. Dafür verstärkten sich die Symptome einer psychischen Krankheit – so dirigiert er auf offener Straße in weißen Handschuhen ein imaginäres Orchester –, die ihn schließlich für zehn Jahre in die Psychiatrie brachten. Andrea Chudak (Sopran), Tobias Hagge (Bass), Wei Chen (Klavier) und Judith Kessler (Sprecherin) lassen den »König der Operette« und seine schönsten Hits wieder auferstehen.

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